Motueka – Part 3: Living with a Maori family

Rima ist Maori und hat eine große Familie, die gerne mal vorbeikommt. So bekam ich in meiner Zeit in Motueka einen guten Eindruck von dieser Kultur und ihren Ritualen. Ich durfte sogar in das örtliche Marae. Das ist sozusagen der Tempel der Maori, in dem sie ihre Zusammenkünfte halten, Feste zelebrieren und ihre Vorfahren ehren. Ich hatte außerdem das Glück, der örtlichen Maraegruppe beim Einüben ihrer Lieder und Tänze für den bevorstehenden Wettbewerb zuschauen zu dürfen.

Und ich habe meinen privaten Ha-Ka von Pahir und Tane, Rimas Enkelkindern, bekommen 😉

Die Maori-Kultur ist sehr gegensätzlich zu der der Aborigines in Australien. Das sieht man auch schon daran, dass die Maori sich gegen die Kolonisierung der Engländer zur Wehr gesetzt haben – und das sehr erfolgreich. Ausgehend davon ist die Integration der Maori in die westliche Kultur (welche nicht zu verhindern war) vergleichsweise gut verlaufen (vgl. aber auch Treaty of Waitangi), wobei längst nicht alle geforderten Kompensationen erfüllt oder widerfahrenes Unrecht wiedergutgemacht werden können.

Insgesamt hatte ich eine tolle Zeit bei Rima und Dennis, auch wenn in der Zeit einige Trauerfälle zu überstehen waren. Ich habe mich sehr wohl in der Familie gefühlt, einiges an Kiwi-Humor mitbekommen (und nur die Hälfte verstanden) und konnte meinen Akku auch wieder aufladen.

Achja, und bezüglich der Umfrage damals: Es gab Bauernfrühstück.

Haere Ra, Rima und Dennis!

Ein Gedanke zu „Motueka – Part 3: Living with a Maori family

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