07.07.13
Wieder extrem früh raus (diesmal war ich aber pünktlich dabei) und schnell nach Monkey Mia, wo, wie der Name schon sagt, eine Delfinfütterung am Strand auf uns wartete.
Und wieder hat sich das frühe Aufstehen gelohnt, denn schon nach ca. 30 Minuten (in denen ich froh war, dass ich Fleece und Jacke mitgenommen hatte) und noch deutlich bevor die ganzen Touristenmassen ankamen, haben wir drei Delfine direkt vorne am Steg gesehen. Umwerfend!
Die offizielle Fütterung war dann nur noch halb so interessant und außerdem ziemlich überlaufen.
Weiter ging’s und zwar nach Hamelin Pool, wo es die nächste faszinierenden Lebewesen zu sehen gab: Stromatoliten. Was das ist, kann niemand so schön erklären wie Bill Bryson, deshalb verweise ich auf sein Buch „Down Under“ bzw. den ungleich dämlicheren deutschen Titel „Frühstück mit Kängurus“ und zitiere mal kurz:
Stromatolithen sind nicht leicht zu beschreiben. Sie sind so primtiv, dass sie nicht einmal regelmäßige Formen bilden wie zum Beispiel Kristalle. Stromatolithen blubbern einfach nur vor sich hin. [,,,]
Aufregend ist also nicht das Äußere der Stromatolithen, sondern das, was man von ihnen weiß, und da sind sie einzigartig.Diese lebendigen, ruhig tätigen Steine sind nämlich Abkommen der allerersten Organismen, die je auf Erden exisiterten. Man erlebt die Welt, wie sie vor dreieinhalb Milliarden Jahren war. […]
(Bill Bryson: Down Under bzw. Frühstück mit Kängurus – habe ich übrigens als Buch und als Kindle-Version)
(Vielleicht tippe ich noch mehr ab, dann wird’s auch lustiger. Erstmal reicht das aber. Interessierte, die nicht bei Bryson nachlesen möchten, können ja googeln oder hier nachlesen.)
Ich hatte den Abschnitt auf Birtes Hinweis hin vorher schon mal in Barbaras Buch gelesen (ich habe sozusagen über Birte Barbaras Bill Bryson-Buch bekommen – bemerkenswert [Heinz Erhardt wäre stolz auf mich]) und somit waren wir zusammen mit den beiden Geologen Aled und Bastien super vorbereitet und haben Tourguide Duffy mit unserem Enthusiasmus erfreut. Spektakulär aussehen tun sie nämlich wirklich nicht:
Wenn man sich aber der Einzigartigkeit dieses Platzes und der immensen Bedeutung für unser Leben bewusst wird, läuft man, also ich, sehr andächtig an ihnen vorbei. Ich danke jedenfalls auch recht herzlich.
Zum Abschluss des tollen Tages haben wir dann in unserem Hostel noch eine Runde Giant Jenga gespielt. Großartig. Wenn ich mal eine Bar aufmachen, besorge ich mir das auch.












