04.08.13
Da will der gemeine Tourist eigentlich nur den Uluru sehen und dann kommen die nächsten beiden Tage noch solche Steigerungen. Gut, dass ich vorgewarnt war. Der Kings Canyon im Watarrka National Park setzt der Tour im wahrsten Sinne des Wortes die Krone auf – wenn man die fruchtbaren, grünen Landschaften inmitten dieser roten Ödnis sieht, bleibt einem (also mir) die Spucke weg. Und das beste: Der Canyon fasst nochmal alles das zusammen, was ich bisher gesehen habe: Fluss, Gorges (wobei das per Definition natürlich nicht stimmt), uralte Gesteinsformationen, tiefe Abgründe, Aborigine-Malereien und -Versammlungsstätten, Pflanzen und Vögel und sogar noch die Bungle Bungles (in Kleinformat). Ein toller Abschluss der Zeit im Outback – als wenn ich das geplant hätte…
Im Vergleich zu der ersten Tour war diese schon deutlich touristischer. Es sind wirklich Massen, die dort durch die Gegend gekarrt werden – und das jeden Tag aufs Neue. Und auch wenn man sich einige Plätze mit mehreren Dutzend oder gar Hunderten von Leuten teilen muss, kann ich diese Tour sehr empfehlen. Ich hatte Zeit für all das, was ich sonst auch gemacht hätte, musste nicht selbst fahren und bekam noch einige Extra-Infos durch Pip. Trotzdem habe ich jetzt erstmal genug vom Durch-die-Gegend-Touren. Gut, dass ich bald Arbeit habe.











