Norwegisches Viralvideo, kennengelernt durch zwei Israelis und gleich als Running Gag übernommen.
(Ist in Deutschland wahrscheinlich schon ein alter Hut, oder?)
Norwegisches Viralvideo, kennengelernt durch zwei Israelis und gleich als Running Gag übernommen.
(Ist in Deutschland wahrscheinlich schon ein alter Hut, oder?)
16.-18.11.13
Nach der Anstrengung gestern war ein Übergangstag sehr passend. Die Fahrt nach New Plymouth wurde nur durch einen Kaffee und ein längeres Mittagessen unterbrochen. Abends habe ich dann ein neues Kartenspiel kennengelernt, welches auf russisch „Durak“ heißt und so viel bedeutet wie „Depp“ (oder ähnlich).
Auf Grund von Wolken konnten wir Mount Taranaki im Egmont National Park leider nur zur Hälfte sehen, einen kleinen Walk haben wir uns aber trotzdem gegönnt. Währenddessen habe ich mal mit den Funktionen meiner Kamera herumgespielt.
Am nächsten Tag stand der nächste Nationalpark auf dem Programm. Der Whanganui River gibt ihm seinen Namen und ist auch Teil eines der so genannten Great Walks. Diesen legt man aber im Kayak zurück. Wir sind aber nur kurz rein- und wieder rausgefahren (in den Park, nicht in den Fluss). Und wegen der Aussicht behalte ich mal die Option im Auge, bei meiner Rückreise hier zu paddeln.
Abends hieß es dann Abschied nehmen. Max und Arkady fuhren durch nach Wellington, ich habe mich in Palmerston North absetzen lassen, da ich nochmal in den Norden wollte. Es waren nette zwei Wochen, in denen ich jede Menge Spaß mit dem „alten Ehepaar“ (so kam es mir jedenfalls manchmal vor) hatte und auch viel über die komplizierte, aber unglaublich interessante israelische Geschichte und Kultur sowie das Judentum gelernt habe. Wir haben uns mal lose für Silvester in Christchurch verabredet.
15.11.13
Nach vielen längeren und kürzeren Wanderungen auf Berge, um Seen und durch Wälder fühlten wir uns fit genug, Neuseelands besten one-day-hike in Angriff zu nehmen. Um es vorweg zu nehmen: Etwas mehr Training hätte nicht geschadet.
Wir brachen sehr früh morgens aus Taupo auf, um unser Auto am Track-Ende abzustellen und mit dem Shuttlebus zum Start zu fahren. Gegen 7.30 Uhr ging’s dann auf die Wanderung. Nach entspannten 4km begann der erste steile Anstieg, der ca. eine Stunde dauerte. Uff. „Oben“ angekommen haben wir uns dann spontan gegen eine Besteigung des Schicksalsberges (Originalname: Mt Ngauruhoe) entschieden. Mount Doom hat nämlich eine ähnliche Steigung, der Aufstieg dauert aber ca. zwei Stunden. Außerdem hatte ich den Ring eh‘ in Bruchtal vergessen…Fotos haben wir trotzdem gemacht.
Nach einem Gang durch Kraterlandschaften folgte der nächste steile Anstieg, der mit schönen Fotomöglichkeiten belohnte.
Motiviert durch die tollen Aussichten sind wir dann den side track zum Mt Tongariro gewandert, eine mittelschwere Steigung erschien uns schaffbar. Sie war es auch.
Weiter ging es zum höchsten Punkt des Tracks (endlich) und von dort steil bergab durch Lavaasche, vorbei am Red Crater zu den Emerald Lakes und dem Blue Lake.
Nun folgte der schlimmste Teil (das wussten wir vorher aber zum Glück nicht): Zweieinhalb Stunden Abstieg, zwar nur leicht, dafür aber durchgehend. Und leider am Ende durch wenig abwechslungsreiche Landschaft.
Schließlich sind wir gegen 17.30 Uhr am Parkplatz angekommen. Von dort ins Auto, ins Hostel, zum Takeaway und ins Bett.
(Als ich am nächsten Tag die Fotos angeguckt habe, war ich aber froh, dass wir es gemacht haben. Auch wenn ich während der Wanderung teilweise zu geschafft war, um die faszinierende Landschaft zu würdigen. Manchmal ist es doch gut, viele Fotos zu schießen.)
„I have found out there ain’t no surer way to find out whether you like people or hate them than to travel with them.“
– Mark Twain, Tom Sawyer Abroad
I have been very lucky so far!
13.-14.11.13
Eines von gefühlten 10.000 must-do’s in Neuseeland (in Wirklichkeit sind’s bestimmt mehr) ist das Legen – wait for it – dary Blackwater Rafting in den Waitomo Caves. Das ist ein Gebiet mit einer immensen Anzahl von Höhlen, in denen sich Abertausende von glow worms (nicht zu verwechseln mit Glühwürmchen) aufhalten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese Höhlen zu erforschen. Ich habe mich natürlich für die extreme Art entschieden.
Auf einer geführten Tour haben wir – nachdem ich Arkady überzeugt hatte, dass Abseiling gar nicht so schlimm ist (obwohl ich es selbst noch nie gemacht hatte) – uns in die Schlucht abgeseilt, uns durch diverse enge Stellen gezwängt (ich habe tatsächlich überall durchgepasst), cave tubing (mit Gummireifen) veranstaltet, unzählige glow worms und tolle unterirdische Felsformationen gesehen und sind schließlich wieder nach oben gekraxelt (rock climbing heißt das offiziell). Ein tolles Erlebnis!
Abends haben wir uns in Taupo niedergelassen, wo wir am nächsten Tag die zurecht berühmten Huka Falls besichtigt haben. Da die Craters of the Moon zwar einen tollen Namen haben, aber auch Eintritt kosten, haben wir uns statt dessen die Huka Rapids und den Damm angesehen. Leider fand die für 13.00 Uhr angesetzte Schleusenöffnung irgendwann früher statt, so dass die ganze Hetzerei umsonst war.
Taupo selbst liegt an einem Kratersee. Der dazugehörige Vulkan ist immer noch aktiv, so dass man im See auch heiße Stellen findet. Es hoffen natürlich alle Bewohner, dass er vorerst still bleibt, denn hier fand vor einigen Jahrtausenden der gewaltigste Ausbruch der Weltgeschichte statt. (Oder Neuseelands? Habe ich vergessen. Genauso wie die Art und Weise, wie das gemessen wurde.)
Kaffee begleitet mich ja bereits während meiner ganzen Tour (na gut, vorher auch schon) in verschiedenen Variationen. Mittlerweile kann ich Menschen verstehen, die Instant-Kaffee nicht mögen. Ich gönne mir momentan jedenfalls eher mal einen guten Flat White aus dem Café. Was gar nicht geht, habe ich dann in Brisbane gelesen, und wir waren uns einig, dass das ein Foto für den „Funny Signs“-Ordner ist:
Und natürlich:
Gratuluje z okazi urodzien, droga Ala. Kup zos!
Los geht es mit einem Song, den ich bei meiner Planung öfter mal im Kopf hatte. Da mich bei „Schlag den Raab“ und „Wer wird Millionär“ aber niemand wollte, hapert es noch etwas mit der zweiten Zeile.