09.-11.12.2013
Praktisch an meinem entspannten Arbeitgeber war, dass ich auf gutes Wetter warten und dann kurzfristig auf meinen ersten richtigen Great Walk, den Abel Tasman Track, gehen konnte. Dazu hatte ich mich mit Fabienne verabredet, die auf den Zeltplätzen campte während ich aus Zeltmangel in den bereitgestellten Hütten übernachtete – „Ah, you’re one of the rich people“, wie ein Israeli meinte, den ich auf dem Weg getroffen habe. Das Wandern hat mir Spaß gemacht, auch wenn gerade der erste Teil des Tracks sehr überfüllt war und man aus dem Grüßen von entgegenkommenden Menschen gar nicht mehr herauskam. Mein erster mehrtägiger Trek mit 15kg Gepäck auf dem Rücken (Essen, Schlafsack, Gaskocher, Klamotten, Schuhe) verlief aber gut und auch die 20km Wanderung am zweiten Tag war halb so wild. Da am dritten Tag eine Flußüberquerung anstand, die man nur während der Ebbe durchführen konnte, schaffte ich es leider nicht mehr, ans Ende des Tracks und zurück zu wandern, so dass ich mit den drei Israelis Frisbeespielender Weise auf das gebuchte Wassertaxi nach Marahau wartete und einen eher entspannten letzten Wandertag hatte.





