Archiv des Monats: Mai 2014

Philadelphia

30.04.-01.05.2014

Philly war mehr so’n Stopover auf dem Weg nach New York City. Da es aber durchaus historische Bedeutung hat, war es auch fast Pflichtprogramm für mich. So habe ich dann auch alles an einem Tag abgehakt: Independence Hall and Congress, Liberty Bell, City Hall, L-O-V-E Park und natürlich die Rocky stairs.

Zudem habe ich mir eine rare books tour in der Bücherei gegönnt (ganz interessant) und das Rodim Museum besucht. Mit dessen „Penseur“ verbindet mich ja über Eugene O’Neills „The Hairy Ape“ eine durchaus positive Erinnerung an mein Studium: darüber habe ich nämlich meine erste einigermaßen gehaltvolle Hauptseminarsarbeit (Note 2) geschrieben. Böse Zungen behaupten es war auch die letzte. Rodins „Gates of Hell“ (in Anlehnung an Dante) sind jedenfalls großartig.

Washington, D.C. – the Capital

24.-30.04.2014

Auf die Hauptstadt der USA hatte ich mich schon richtig gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Selten eine so saubere, freundliche Stadt gesehen, die zudem natürlich kulturell Einiges zu bieten hat. Man merkt schon, wo das Geld ist. Wobei ich die Randbezirke halt nicht gesehen habe.

Neben Dutzenden von kostenlosen Museen, die allesamt lohnenswert und natürlich auch teilweise etwas überkandidelt sind (und die man praktischerweise gut bei Regen besichtigen kann), gefiel mir die Struktur der am Reißbrett entworfenen Stadt. Wie schon in CanberraLINK gab es viel Raum und Symmetrie. Sowas mag ich ja. Außerdem waren die National Memorials toll gemacht, besonders der sitzende Lincoln hat mich begeistert.

Glück hatte ich mit meinem Timing insofern, dass am Sonntag der Garten des Weißen Hauses für Touristen geöffnet war. Das hatte ich zwar gar nicht mitbekommen, aber die lange Schlange davor brachte mich zum Nachfragen und schwupps war ich auch schon (also nach halbstündigem Warten) drin. Joa, war halt ’n Garten, nech. Aber vorm Weißen Haus.

Ansonsten war ich noch auf dem Arlington Cemetery, wo man Kennedys Grab besichtigen kann (s.o.), habe mir die Library of Congress angesehen und im Ford’s Theater (dort, wo Lincoln erschossen wurde) ein Musical angesehen, dass ich danach gleich an Tilmann und Christian weiterempfohlen habe: 25th Annual Putnam County Spelling Bee.

Insgesamt hat mir the District sehr gefallen und es war gut, dass ich dort eine Woche eingeplant hatte.

Quick facts: durch den wilden Westen

Aufgemerkt: Es handelt sich hierbei nicht um den Wilden Westen, den wir kennen (mit Cowboys und Indianern, die das Lasso herausholen und spielen) , der liegt mittlerweile im Osten (vgl. great plains, fängt aber noch nicht gleich hinter Hamburg an). Hier geht es um die Fahrt von L.A. nach Denver.

31.03.

  • Drive to Vegas
  • Red Rock Canyon
  • Las Vegas

01.04.

  • Las Vegas (mehr muss man dzu wirklich nicht schreiben)

02.04.

  • Drive to Grand Canyon
  • Hoover Dam
  • Route 66
  • Grand Canyon Village (Ankunft im Hagel)

03.04.

  • Grand Canyon (dazu kann man auch nicht viel schreiben, denn man muss ihn gesehen haben – fantastisch!)

04.04.

  • Desert View drive
  • Drive to Page

05.04.

  • Wave-Permit (lustige Geschichte, aber zu lang für die quick facts)
  • Zion National Park
  • Page

06.04.

  • The Wave
  • Antelope Canyon
  • Navajo National Monument
  • Kayenta
  • –> auch wenn die Namen wohl niemandem etwas sagen: das war ziemlich cool!)

07.04.

  • Monument Valley
  • Canyon de Chely
  • Chinle

08.04.

  • Fahrt nach Moab
  • Arches NP
  • Moab

09.04.

  • Canyonlands
  • Moab

10.04.

  • Fahrt nach Frisco
  • Colorado National Monument

11.04.

  • Skifoan: Breckenridge mit Jordan
  • Party bei Brian

12.04.

  • Skifoan: Breckenridge
  • Big Bad Voodoo Daddy
  • Lobsterfest

Und ab hier gibt es doch tatsächlich wieder richtige Beiträge, angefangen mit diesem.

Quick facts: die Westküste der USA

18.03.

  • San Francisco-Ankunft

19.03.

  • Walking Tour
  • Fisherman’s Wharf
  • Lombard Street

20.03.

  • Bike hire und Radeltour (mit Fabienne)
  • Castro Street
  • Golden Gate Park
  • Land’s End
  • Presidio
  • Exploratorium

21.03.

  • Alcatraz (überraschend interessant)
  • Golden Gate Bridge
  • Sausalitos (so heißt der Ort)
  • Muir Woods (redwood trees)
  • alles per Rad, von 8-20h

22.03.

  • Cartoon Art Museum (Sandman, Sam&Max)
  • Kaffee mit Anne

23.03.

  • Gammeln (Yeah!)

24.03.

  • Hotel Check-in
  • Eltern kommen an

25.03.

  • Cable Car
  • Fisherman’s Wharf
  • Golden Gate Bridge
  • Cable Car Museum
  • Hotel

26.03.

  • Auto abholen
  • Highway 1 (a really great drive)
  • 17-mile drive
  • Monterey

27.03.

  • Highway 1 (der lohnt sich wirklich)
  • Big Sur
  • Pismo Beach

28.03.

  • Malibu
  • Santa Monica Pier
  • Venice Beach
  • LA

29.03.

  • Universal Studios (schrecklich voll)
  • Civic Center
  • Downtown

30.03.

  • Getty Museum
  • Mulholland Drive
  • Sunset Strip
  • LA Lakers vs Phoenix Suns (free Tacos!)

Quick facts: Hawai’i – Part 2

09.03.

  • Tour mit Zhang
  • West coast, Lahaina (nettes Örtchen)
  • beach at the end of the road
  • Northshore Hostel

10.03.

  • Road to Hana (wird sehr gehypt, ist es m.E. aber nicht wert)
  • Waikomu Falls
  • Road from Hana to Haleakala NP (die war deutlich besser)
  • Sunset
  • Hosmer Grove campsite

11.03.

  • Sunrise
  • Haleakala crater walk (7hrs, 27km – ja, ich habe mich etwas übernommen)
  • Northshore Hostel

12.03.

  • Iao Valley (mit Phillip aus der Schweiz)
  • Flug nach Kaua’i
  • Hostelproblemchen (typisch deutscher Lehrer)
  • Honu’ea International Hostel (merkwürdiger Ort und weird staff, aber nette Mitbewohner)

13.03.

  • Organizational stuff (permits and maps)
  • Waimea Canyon (boah, geil!)
  • Koke’e State Park
  • Awa Awapuhi Walk
  • Sunset at Sand Fort Bay
  • Hostel

14.03.

  • Helicopter flight (das musste einfach sein bei den Aussichten)

15.03.

  • Na Pali Coast (mit Margit aus Osnabrück)
  • Hae’na campsite

16.03.

  • Beach
  • Sand Fort Bay
  • –> man erkennt den relaxten Tag

17.03.

  • Koke’e State Park
  • ‚Nen Platten (und kein Handbuch – gut, dass ich damit Erfahrung habe)
  • Flug nach Honolulu, weiter nach LA und San Francisco

Quick facts: Hawai’i – Part 1

02.03.

  • Oahu
  • Ankunft Honolulu
  • TheBus
  • Cemetery
  • Bishop Museum (history of Hawai’i)
  • Waikiki (wenig überzeugend)
  • Waikiki Beach Hostel (Hokondo)

03.03.

  • Pearl Harbor (gut gemacht, wenn auch überraschender Weise recht pompös)
  • Flug nach Big Island
  • Arnott’s Lodge

04.03.

  • Walmart (das erste und fast das letzte Mal, gehört aber zur kulturellen Erfahrung)
  • Volcanoes NP
  • Iki Kilauea Crater, guided tour (calendar)
  • Thurston Lava Tube

05.03.

  • Scenic route (naja)
  • Akaka Falls
  • Mauna Kea tour (4000m hoher Vulkan, Sonnenuntergang über den Wolken, star-gazing)

06.03.

  • Waipi’o Valley
  • Volcanoes NP → Chain of Craters Road, part I
  • Short walks, getting lost near Cinder cone
  • Jaggar Museum
  • Halema’uma’u Crater at night

07.03.

  • Saddle Road
  • Mauna Kea Visitor Center
  • Kona
  • Halekaela Bay
  • Kona coffee
  • Volcanoes NP → Chain of Craters Road till road end (dort geht’s nicht weiter, da die Lava über die Straße geflossen ist)

08.03.

  • Hilo, Chinese Garden
  • Flug nach Maui
  • Northshore Hostel

Quick facts: die letzten Tage in Neuseeland

22.02.

  • 1st sunrise in the world (zumindest, wenn man’s nicht ganz genau nimmt)
  • Te Araroa backpackers

23.02.

  • drive along east and north coast to Whakatane
  • holiday park (zumindest laut Ausschreibung)

24.02.

  • White Island tour (mit Kerstin aus Buxtehude; kleine Welt)
  • Matata campsite (with hot shower – das ist außergewöhnlich für eine $6-Campsite)

25.02.

  • drive to Raglan, Surfmekka Neuseelands (Galt natürlich nicht für mich, ich habe den Ort eher zum Entspannen genutzt. Ich glaube hier war ich zum ersten Mal reisemüde, vgl. folgende Tage. Gut, dass die eine Hängematte hatten.)
  • YHA Solscape

26.02.

  • Surfer-watch at Manu Bay (impressive)
  • Hängematte

27.02.

  • Hängematte
  • Lior’s philosophy of life (die kriege ich aber nicht mehr zusammen)

28.02.

  • drive to Auckland
  • Autorückgabe
  • SkyTower with Gemma (die arbeitet da nämlich mittlerweile, deshalb war’s auch umsonst)
  • Kathleen, dann Mandie und Jane wiedergetroffen – voll die Reunion
  • YHA Auckland

01.03.

  • Auckland Art Gallery with Mandie
  • Two Aussie/Kiwi Vietnam veterans in my room (spannende Geschichten)

02.03.

  • Laurence wiedergetroffen
  • Abschied von NZ
  • Flug nach Honolulu

Quick facts: Neuseeland – vom Süden nach Out East

11.02.

  • Autoverkauf an Hannah und Laura ($1850)
  • booking-Odyssee (aber erfolgreich)
  • YHA Nelson

12.02.

  • bus to Picton
  • time dead-hitting in the library
  • ferry to Wellington
  • YHA Wellington
  • –> sowas nennt sich Übergangstag

13.02.

  • walking through town
  • cable car
  • botanic gardens
  • YHA
  • —> sowas nennt sich relaxed day

14.02.

  • cricket: NZ vs India (dabei Aaron kennen gelernt, der mir die Regeln näher erklärt hat und mit mir eine Führung durch das auf dem Gelände befindliche Cricket Museum gemacht hat – alles parallel zum Spiel, denn es handelte sich um das erste von fünf test matches. Weitere Erläuterungen nur mündlich, sonst wird das zu kompliziert)
  • Couchsurfing bei Marcel

15.02.

  • walking through town
  • Marcel

16.02.

  • lots of bookings (mainly for Hawai’i)
  • car hire (für zwei Wochen)
  • Campsite
  • –> sowas nennt sich driving day

17.02.

  • drive to Ohakune
  • Speeding (117kph, 120 NZD), mittlerweile überwiesen, die schicken den Strafzettel nämlich sogar nach Deutschland
  • Mt Ruapehu
  • Wanganui River Road
  • YHA Ohakune

18.02.

  • Mt Ngarohe daywalk (das ist der Schicksalsberg, den ich damals nicht erklommen habe)
  • YHA Taupo

19.02.

  • drive to Napier
  • YHA Napier

20.02.

  • Napier (Roel)
  • drive to Waikaremoana
  • Lou’s Lookout
  • Rosie’s Bay campsite

21.02.

  • Lake Waikaremoana, walk to bluff and back
  • Gisborne
  • Cook’s Cove walk
  • Araura Bay campsite

Huch, ein Beitrag! oder auch: Huch, schon fast vorbei!

Liebe Lesenden!

Ich möchte hiermit mitteilen, dass ich am Mittwoch, dem 04. Juni 2014 dann doch wieder nach good old Germany komme. Reicht auch erstmal, das ganze Herumgereise. Wobei noch ein paar coole Sachen auf mich warten, aber dazu später mehr.

Apropos: Ich weiß ja nicht, ob es jemandem aufgefallen ist, aber ich bin sehr unzuverlässig geworden beim Veröffentlichen (und Schreiben) der Beiträge hier. Ja, wirklich. Da ich aber zumeist gerne angefangene Dinge auch zu Ende bringe, werde ich zumindest die bisher fehlenden Phasen (läppische drei Monate) in Kurzform darstellen. Und zwar anhand einer reinkopierten Notizliste, die ich parallel (na gut, manchmal auch etwas zeitverzögert) zum Reisen geführt habe. Dort habe ich die relevanten Ereignisse des Tages stichwortartig festgehalten und die bekommt ihr (beinahe) unzensiert und manchmal auch etwas erweitert hier reingeklatscht hereingestellt. Über die Reise an der Ostküste möchte ich eigentlich noch längere Berichte schreiben. Eigentlich.

Die aktuelle Reiseroute ist übrigens auf dem neuesten Stand (dabei muss man auch nur klicken und nicht schreiben) und kann unter „Route“ nachverfolgt werden. Da oben, neben Kontakt (ja, den gibt’s auch). Apropos: Ich war in den letzten zehn Tagen nicht über Handy erreichbar, da meine USA-Simkarte in Kanada nicht funktioniert. Falls also jemand wichtige Meldungen geschickt hat, bitte ich diese nochmal per Mail zu senden. Ab Mittwoch bin ich dann auch wieder in den Staaten. Jetzt geht’s aber los mit der ersten Liste.

New Orleans – The Big Easy

20.-24.04.2014

Mit kurzem Zwischenstopp in Dallas-Fort Worth (jetzt bin ich auch in Texas gewesen) kam ich am Ostersonntag in New Orleans an. Die ganzen Paraden waren leider bereits vorbei. Das kommt davon, wenn man seine Flüge nach Preis und nicht nach Events plant. In den nächsten Tagen bekam ich aber trotzdem einen guten Eindruck vom Flair der Stadt und Umgebung:

Ich habe mir eine Raddampfertour auf dem Mississippi gegönnt und auch eine Swamp tour in den anliegenden Sümpfen. Dabei gab es jede Menge Alligatoren zu sehen. Endlich mal wieder ein paar neue Tiere, die ich noch nicht live gesehen hatte. Sowas ist ja schon etwas her gewesen (wenn man mal von den ganzen Vögeln absieht, bei denen ich nie weiß, ob ich sie schon kenne oder nicht und bei denen es mich, ehrlich gesagt, auch nur peripher interessiert). Die Sümpfe selber waren auch cool. Und dann noch in einem Airboat, ganz wie im Film. Fragt mich aber nicht, in welchem.

Ansonsten war New Orleans schon sehr touristisch und ich etwas kränkelnd, so dass ich nur mittelmäßig begeistert war. Allerdings war der Jazz, den man überall hören konnte, schon ziemlich gut, so weit ich das beurteilen kann. Ich kannte aber ja auch nur das Tingvall Trio und die Band aus Wellington. Ein Mitswingen konnte (und wollte) ich jedenfalls nicht verhindern.