Snow business like show business

Man könnte denken, das wird nix mehr mit dem Blog. Aber weit gefehlt. Jetzt geht’s erst richtig los. Hoffentlich. Da ich ja mittlerweile schon wieder mehr als drei Monate hinterherhinke, ich aber auch keine Lust habe, noch Beiträge zu veröffentlichen, wenn ich schon wieder daheim bin, habe ich mich entschieden einen ganz langen Satz zu schreiben, bei dem die ohnehin schon maximal mittelprächtige Google-Übersetzungsmaschine bestimmt einige Probleme bekommen wird (Huhu Arkady!), und außerdem zweigleisig zu fahren, nämlich sowohl Berichte aus der Neuseeland-Ära als auch aktuellere Geschichten aus meiner mittlerweile schon knapp sechs Wochen dauernden USA-Zeit mehr oder weniger parallel zu veröffentlichen. Dieser Absatz hätte auch Teil eines Buon Giorno-Editorials sein können. In Schriftgröße 7.

Wie dem auch sei. Ich bin jedenfalls gerade in Frisco, Colorado, wohne bei Jordan, den ich in Neuseeland kennen gelernt habe, und gehe jeden Tag Skifahren. Die ersten beiden Tage war ich in Breckenridge. Dort bekommt man einen Liftpass, mit dem sie dich tracken (also deine Wege etc. nachverfolgen) können. Ganz typisch amerikanisch halt. Wobei es ja auch Apps geben soll, die beim Babyausführen die Kilometer mitzählen. Jedenfalls konnte ich innerhalb von zwei Tagen und insgesamt ca. 8 Stunden auf der Piste folgende Werte vorweisen:

breck44,852 feet entspricht einer Strecke von etwas mehr als 13km. Die bin ich also gefahren. Hätte nicht gedacht, dass das so viel war. Allerdings waren die Pisten sehr leer und die Wartezeit an Liften wie dem Independence SuperChair belief sich auf maximal 20 Sekunden.

Die Pisten hier sind deutlich weniger verwirrend als in Österreich (weswegen ich ja immer nur hinter Hincks herfahre). Man fährt einfach irgendwo runter und kommt dann an einem Lift an, den man wieder hochfährt. Es genügt, eine ungefähre Ahnung zu haben, wo man ist bzw. wo man hin möchte. Gefällt mir.

Weitere Unterschiede: Liftpässe werden von coolen jungen Menschen mit Scangerät gescannt (mag ich), Liftbügel werden nur selten runtergemacht (mag ich nicht, deshalb frage ich meist ob’s okay wäre ihn herunter zu ziehen) und 90% der Leute quatschen dich beim Liftfahren an (mag ich meistens). Und natürlich: der Schnee. Gestern gab’s Neuschnee und so bin ich heute relativ früh raus, um ein bisserl durch den Tiefschnee zu kurven. Nice. Und Vater hatte natürlich Recht als er meinte, dass der Schnee viel puderiger ist, als alles, was man aus Europa kennt. Man braucht keine wasserfeste Kleidung, der Schnee staubt einfach weg. (Jordan meinte aber, dass der Schnee auf Grund der Jahreszeit noch vergleichsweise schwer und nass ist – ich muss hier nochmal im richtigen Winter hin!) So sah das heute aus:

Noch zwei Tage auf die Piste, morgen erstmalig mit dem Snowboard, dann geht’s nach Denver. Bis dahin wird parallel berichtet. Heute hat das Schreiben jedenfalls Spaß gemacht.

9 Gedanken zu „Snow business like show business

    1. Tobi Beitragsautor

      Stimmt, wollte ich noch schreiben: Ja, haben sie. Aber nur in einem Gebiet. Breckenridge hat irgend so eine unbedeutende andere Firma. Hab‘ schon wieder vergessen, wie die heißen.

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  1. Winkelmann

    Moin Tobi. Geniale Skibedingungen wie mir scheint. Hier, in Hamburg, Heute 10 Grad und viel Sonne. Irgendwie anders als bei dir. Dannlade mal noch ein paar Bilder hoch von dem genialen Wetter dort oben und drüben.
    Bist ja in ein paar Wochen schon wieder im tristen Alltag, also genießen!!!

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  2. Pingback: Quick facts: durch den wilden Westen | One year off

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