25.07.13
Ein luxuriöses Abschlussfrühstück mit Bacon and eggs, Pancakes und allem, was dazugehört und dann zu den Edith Falls, zu denen Ivar etwas abgestumpft meinte: „Just another waterfall.“ Hatte er aber irgendwie recht. Nachdem, was wir alles gesehen haben, wirkte er eher niedlich und wenig spektakulär. Aber ein netter Tourabschluss.
Denn danach ging es direkt nach Darwin, dem Ziel unserer Reise. Dort gab es endlich mal wieder ein Bett. Und auch wenn es auf dem Foto nicht ganz so rüberkommt wie in der Realität – ich war ganz schön dreckig.
Das Shirt habe ich übrigens Birte mitgegeben. Das war einfach mit australischem Waschmittel nicht mehr sauber zu kriegen. Mal sehen, ob das in Deutschland funktioniert.
Abends haben wir noch den obligatorischen Tourabschied im Monsoon’s gefeiert – gut, dass ich Disco-Fox auf alles tanzen kann – und dann waren 21 Tage Tour vorbei. Es war meiner Ansicht ein perfekter Einstieg in das vor mir liegende Jahr. Es war, wie viele, die bereits die Ostküste bereist hatten, meinten, das Australien, wie man es sich (und ich mir auch) vorstellt – unendliche Weiten (hierzu mal wieder ein Zitat von Bill Bryson: „Fünfhundert Meilen in Australien sind nicht das Gleiche wie fünfhundert Meilen woanders, und das begreift man erst, wenn man das Land auf Bodenniveau durchquert.“), roter Sand überall, unberührte Natur, faszinierende Landschaften (ich habe noch nie so lange aus dem Fenster eines Busses gucken können, ohne, dass mir langweilig wurde) und klare Gewässer. Dazu zwei tolle Guides und eine wirklich nette, unkomplizierte und effiziente Truppe, in der es keinen gab, der genervt hat.
Birte, die ja schon ordentlich in Australien herumgekommen ist, meinte bereits nach der ersten Woche, dass ich gleich wieder mit nach Hause kommen könnte, denn das, was wir alles gesehen und erlebt haben, ist nur schwerlich zu toppen.
Well, I’ll give it a try. 😉



