Da war ich endlich einmal ganz kurz davor, erlebte Zeit und Erzählzeit zusammenzubringen, und dann folgen zehn Tage ohne neuen Eintrag. Mannmannmann, so gewinnt man keine Leser dazu und hält die alten auch nicht bei der Stange. Ich hoffe es lesen trotzdem noch einige mit. Es wird sich in den nächsten Wochen lohnen. Versprochen. (Die großartige Überschrift ist nur der Anfang.)
Ich bin nun also in Neuseeland angekommen, dem Hauptziel meiner Reise. Der erste Eindruck aus dem Flugzeug hat sich mittlerweile bestätigt: Boah, ist das grün! Es ist bisher kein Tag vergangen, an dem ich nicht gedacht habe, wie toll/hübsch/faszinierend/abwechslungsreich die Landschaft ist. Und dabei war ich bisher nur auf der Nordinsel. Nach Ansicht der meisten Reisenden ist die Südinsel nämlich noch schöner. Deshalb ist auch gleich der grundlegende Schwerpunkt des Aufenthaltes klar geworden: das Wandern.
Ein Wehrmutstropfen ist allerdings die im Vergleich zu Australien eher wenig interessante Tierwelt. Im Prinzip gibt’s hier alles, was es auch in Deutschland gibt: Kühe, Vögel, Schafe (davon aber jede Menge). Ansonsten sind die Kiwis aber ähnlich nett wie die Aussies, wobei ich bisher noch nicht so viele getroffen habe. Die Hostels sind gemütlicher und allgemein ist alles etwas kleiner und beschaulicher. Und etwas günstiger ist es. Bis auf die Milch.
Das soll als Einstieg erstmal genügen. In den nächsten Tagen folgen Berichte zu den Erlebnissen, in der Hoffnung, dass sich die beiden Zeitebenen wieder etwas annähern. (Und kein Riss im Raum-Zeit-Kontinuum entsteht.)