15.11.13
Nach vielen längeren und kürzeren Wanderungen auf Berge, um Seen und durch Wälder fühlten wir uns fit genug, Neuseelands besten one-day-hike in Angriff zu nehmen. Um es vorweg zu nehmen: Etwas mehr Training hätte nicht geschadet.
Wir brachen sehr früh morgens aus Taupo auf, um unser Auto am Track-Ende abzustellen und mit dem Shuttlebus zum Start zu fahren. Gegen 7.30 Uhr ging’s dann auf die Wanderung. Nach entspannten 4km begann der erste steile Anstieg, der ca. eine Stunde dauerte. Uff. „Oben“ angekommen haben wir uns dann spontan gegen eine Besteigung des Schicksalsberges (Originalname: Mt Ngauruhoe) entschieden. Mount Doom hat nämlich eine ähnliche Steigung, der Aufstieg dauert aber ca. zwei Stunden. Außerdem hatte ich den Ring eh‘ in Bruchtal vergessen…Fotos haben wir trotzdem gemacht.
- Das isser. Mehr als 2000m hoch. Sauron war aber zum Glück nicht zu sehen.
- Hier war ich noch guten Mutes.
- Hier habe ich mich umentschieden.
Nach einem Gang durch Kraterlandschaften folgte der nächste steile Anstieg, der mit schönen Fotomöglichkeiten belohnte.
- Sind das da hinten Orks?
Motiviert durch die tollen Aussichten sind wir dann den side track zum Mt Tongariro gewandert, eine mittelschwere Steigung erschien uns schaffbar. Sie war es auch.
- Sehr fotogen, der gute.
Weiter ging es zum höchsten Punkt des Tracks (endlich) und von dort steil bergab durch Lavaasche, vorbei am Red Crater zu den Emerald Lakes und dem Blue Lake.
- Red Crater
- Emerald Lake
- hinten: Blue Lake
Nun folgte der schlimmste Teil (das wussten wir vorher aber zum Glück nicht): Zweieinhalb Stunden Abstieg, zwar nur leicht, dafür aber durchgehend. Und leider am Ende durch wenig abwechslungsreiche Landschaft.
- And it’s a long…
- … long way…
- … to go.
Schließlich sind wir gegen 17.30 Uhr am Parkplatz angekommen. Von dort ins Auto, ins Hostel, zum Takeaway und ins Bett.
(Als ich am nächsten Tag die Fotos angeguckt habe, war ich aber froh, dass wir es gemacht haben. Auch wenn ich während der Wanderung teilweise zu geschafft war, um die faszinierende Landschaft zu würdigen. Manchmal ist es doch gut, viele Fotos zu schießen.)




















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