Archiv des Autors: Tobi

Barossa Valley

11.10.13

Wenn man schon in der Gegend ist, muss man auch eine Weintour machen, wurde mir gesagt. Und da ich mir ja gerne Sachen sagen lasse, habe ich das dann auch getan.

Barossa Valley ist wohl die bekannteste Weingegend in Australien und wurde Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts von deutschen Immigranten besiedelt, die dort Dörfer wie Hahndorf gründeten, wo man auch heute noch German bratwurst bekommt – auch wenn eigentlich keine deutschen mehr dort wohnen. Die Weingüter selber tragen aber weiterhin deutsche Namen und sind auch teilweise noch in deutschem Besitz. Vier davon haben wir uns auf der Tour angeschaut und dabei jeweils 5-10 Weine probiert. Fazit: Ich mag Weißwein. Genauer: Sauvignon und Chardonnay. (Das mag aber auch daran gelegen haben, dass ich die am Anfang der Tour probiert habe.) Ich mag nicht so gerne: trockenen Rotwein, aber auch keinen süßen und auch keinen Shiraz. Getrunken habe ich sie trotzdem alle. Damit ich mitreden kann. Somit kann mein Eindruck aber auch beeinflusst worden sein, denn irgendwann war der Geschmacksunterschied nicht mehr sooo groß…

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Adelaide

10.-13.10.13

Morgens um 9.00 Uhr am Flughafen bin ich von Regen begrüßt worden, dazu gleich mal 10 Grad kühler als in Brisbane. Und auch sonst hat mich Adelaide trotz des eher amerikanischen, schachbrettartigen Grundrisses sehr an englische Städte erinnert. Ich habe mich jedenfalls gleich zu Hause gefühlt. Das Hostel hat dazu sicherlich beigetragen: sehr heimelige Atmosphäre mit netten Menschen, kostenlosem Fahrradverleih und Internet. Hostel 109 ist bisher eines meiner Favoriten.

Zudem ist South Australia wohl der progressivste australische Staat. Hier gibt es Pfand auf Plastik- und Glasflaschen, im Supermarkt kosten Tüten extra, der Fahrradverleih ist in ganz Adelaide kostenlos, es gibt sogar eine free tram. Daran können sich die anderen Staaten ein Beispiel nehmen, denn ökologisches Denken ist dort nicht wirklich zu erkennen. Und das wird mit der neuen Regierung bestimmt nicht besser, sagte mir ein Tourguide in Melbourne.

Leider war Adelaides Innenstadt gerade eine große Baustelle und es waren, eine Woche versetzt zu Queensland, school holidays. Juhu. So habe ich mir viele kostenlose Museen angeschaut, darunter das tolle Migration Museum, habe den Central Market besucht und zwei Touren gebucht. Im Nachhinein wäre ich gerne noch ein oder zwei Tage länger geblieben, aber da war die weitere Planung schon zu fix. Trotzdem ist Adelaide bisher meine Lieblings-„Großstadt“ in Australien.

Schon wieder Brisbane, diesmal aber auch Umgebung

08.-09.10.13

Nach dem Abschied von Kathy und Steve ging es mit Bus und Bahn in die Glass House Mountains, die den omnibenennenden Captain Cook an die heimatlichen Glassöfen erinnert haben. Aha.

Dort hat mich Natalie (von Straddie) abgeholt und wir sind im schwesterlichen Auto etwas durch die Gegend und dann nach Brisbane gefahren. Das Hostel war mein bisher schlechtestes. Das kommt davon, wenn man nur nach Namen bucht – Somewhere to Stay halt. Dreckig. Und den online erwähnten pool table hatten sie auch nicht. Da ich aber noch eine Rechnung zu begleichen hatte, haben wir dann im Westend Brisbanes eine Kneipe aufgetan. 4:3 gewonnen.

Am nächsten Tag war ich ein bisschen im Arts Museum und der Gallery, dann noch in der vollen Innenstadt und abends bin ich etwas mit der kostenlosen Fähre gefahren. Ein schöner Abschluss der Ostküste, denn am nächsten Morgen ging mein Flug nach Adelaide.

Noosa – Part 2: Sport und Sühne

27.09.-07.10.2013

Im Rahmen meiner Weiterbildung in Aussie culture habe ich die beiden Grand Finals geschaut. Einmal das der Australian Football League (AFL), welches Melbourne gegen das von mir aus kultureller Verbundenheit favorisierte Fremantle gewann. Oci hat mir parallel ein paar Regeln erklärt und dann ist das Spiel auch sehr leicht zu verstehen und auch echt spannend. Etwas vergleichbar mit Gaelic Football, nur noch intensiver – von wegen football for fags.

Das andere Finale war das von Steves Lieblingssportart, der Rugby League, einer simpleren und (zumindest für mich) leichter zu verstehenden Rugby-Variante. (Populärer, aber auch komplexer, ist Rugby Union, welches z.B. auch mein lieber Cousin Michael in Kiel spielt.) Hier spielten Sydney vs Sydney in Sydney und Sydney hat gewonnen. Die Roosters, nicht Manly. Kann man gut gucken. Ist ja auch Sport.

Selber aktiv bin ich aber auch gewesen:

Mit dem Rad auf den Mount Tinbeerwah

Mit Kathy und ein paar Freundinnen im Nationalpark gewandert – allerdings Aussie style, auf Tempo. Und das mir als Langsamgeher.

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Und endlich hat es mal geklappt: Ich hatte ja schon bei mehreren Bowls clubs angefragt und Evelyn und Kevin haben mir sogar einen extra Termin für eine individuelle Einführung gegeben. Netter Sport.

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(Ich habe auch noch ein Action-Video, aber das kann ich nicht hochladen.)

Schön war auch, dass ich doch tatsächlich mal regelmäßig Internet hatte und endlich mal mit Silvi skypen konnte (Huhu!). War aber auch interessant zu merken, wie schnell ich mich wieder daran gewöhnt habe, online sein zu können und dann auch gleich recht viel Zeit dort verbracht habe.

Insgesamt war meine Zeit bei Kathy und Steve (und auch bei Oci und Claire) sehr entspannt. Die Arbeit war fair, das Essen war super, die Gesellschaft meistens sehr angenehm und ich konnte mich auch kulturell weiterbilden. Coopers ist definitiv das beste australische Bier. Danke, Kathy und Steve!

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Noosa – Part 1: Endlich wieder arbeiten

27.09.-07.10.2013

Nach so viel Reisen war es mal wieder an der Zeit durchzuatmen. Und da das ja beim letzten Mal so gut geklappt hat, habe ich mir über helpx wieder einen Job gesucht. Diesmal musste ich aber wirklich arbeiten.

Kathy und Steve leben in Tinbeerwah, etwas 15km östlich von Noosa, welches aus Noosa Heads, Noosaville, Noosa Junction und Noosa Hangloosa (nee) besteht und einen tollen Nationalpark hat. Das Grundstück war mit 5 acres geradezu prädestiniert für Gartenarbeit. Meine Aufgaben waren Kantenschneiden mit dem whipper-snipper, Hochdruckreinigen, Rasenmähen (mit dem ride-on mower) und anderen Kleinkram – basically it all comes down to weeding. (Was Unkraut jäten bedeutet, keine Sorge.) Gut, dass ich auf meine jahrelange Erfahrung im elterlichen Garten zurückgreifen konnte und somit sehr effizient meine 3-4 Stunden am Tag gearbeitet habe und dabei endlich mal an einiger meiner bisher ungehörten Musik lauschen konnte. Empfehlungen: Vieles von Asher Lane, Brandon Boyd und etwas Moriarty.

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Mit Kathy und Steve leben noch Hund Cedar, die B’n’B-Kunden Oci (Ottavio) und Claire und anfangs waren auch noch die helpx-er Aurelie und Stéphane dort, die aber nach ein paar Tagen aufgebrochen sind. Bis dahin haben wir aber jede Menge „Dutch Blitz“ gespielt, ein Kartenspiel, welches Claire aus Indonesien mitgebracht hat. (Wer mir eine Freude bereiten möchte, kann mal nach dem Spiel auf eBay suchen – ich zahle fast jeden Preis. Ist aber schwer zu finden, habe ich gehört.)

Von Noosa und der Sunshine Coast habe ich eher wenig gesehen. Eigentlich hatte ich ursprünglich gedacht, dass dieser Ort der Anfang meiner Surfkarriere (Frankreich zählt da nicht) wird, aber mir fehlte dann doch die Motivation. Das lag zum einen daran, dass gerade school holidays waren und es dementsprechend voll war. Allerdings war ich nach dem ganzen Herumgereise auch wieder im Gammelmodus, so dass mich Oci und Claire auf den neuen Thor-Film vorbereitet haben, indem wir in chronologischer Reihenfolge Captain America (naja), The Avengers (yeah) und Iron Man 3 (cool) angesehen haben.

Das Wetter war sehr wechselhaft. Anfangs hat es sogar geregnet. Ja, unglaublich, ich weiß. Kathy sagte, dass man die Gegend beim dem Wetter auch Unshine Coast nennt. Später war es dann aber auch wieder sehr heiß, so dass ich meine Arbeiten früh morgens erledigen musste. Dabei traf ich auch ab und zu auf ein paar Tiere:

North Stradbroke Island

24.-26.09.13

Da Björn leider seinen Flieger aus Sydney kriegen musste und ich einen Job in Noosa anfangen wollte, haben wir uns heute morgen wie verabredet getrennt (*schluchz*) und ich bin wieder Richtung Norden gefahren. Benny aus Erfurt hat mich mitgenommen.

Eigentlich wollte ich ja ein oder zwei Nächte bei Sergio auf der Couch übernachten, aber sein Vermieter hat ihm Gäste wegen einer zu hohen Stromrechnung verboten. Echt. So habe ich meine Pläne spontan geändert und bin nach North Stradbroke Island gefahren, einer Insel vor der Küste Brisbanes. Im dortigen YHA war ich einer von gefühlt drei Gästen und konnte so mal wieder so richtig die Seele baumeln lassen.

Auf der Fahrt zum Hostel habe ich zwei Aussies kennen gelernt (die schnacken ja gerne mal Touristen an) und diese zufälligerweise beim Wandern wiedergetroffen. Daraufhin haben wir uns erstmal in den Pub gesetzt und drei Middies (Bierglaseinheit, sinngemäß ein kleines Bier) zum Mittag genossen. Die beiden sind auch Lehrer und wir haben uns gut unterhalten. Das geplante Schnorcheln fiel heute aber aus. Wandern erschien da sinnvoller und war auch lohnenswert:

Am nächsten Morgen ist der bushwalk der locals ausgefallen, so dass ich mich in die Hängematte gelegt habe und erstmal nicht wieder aufgestanden bin. Gammeltag. Beim Sonnenuntergang habe ich mich nach zehn Minuten dabei erwischt, dass ich die ganze Zeit ein Grinsen im Gesicht hatte. Appreciate.

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Abends habe ich dann noch gegen Natalie aus York beim Pool verloren. 4:5. War aber zeitweise ganz großes Tennis. Am nächsten Tag bin ich mit Bus-Fähre-Bus-Zug-Bus nach Noosa gefahren, wo mal wieder Arbeit auf mich wartete.

Byron Bay

22.-23.09.13

Neben Broome soll Byron Bay der Ort sein, an dem die meisten Leute kleben bleiben. Kann ich gut nachvollziehen. Sehr entspannte Atmosphäre, viel Flair und jede Menge Grasgeruch in der Luft. Nach den beiden eher hektischen und vollen Orten zuvor eine sehr angenehme Abwechslung. Wenn ich surfen könnte, wäre es bestimmt noch besser gewesen, aber auch sonst hat mir Byron Bay von allen Orten Australiens bisher am besten gefallen. Björn hat hier, mit eintägiger Verzögerung wegen Wind, endlich seinen Skydive gemacht und wir haben zum ersten Mal richtig Beachvolleyball gespielt, mit einer Kanadierin und einem Italiener, die sich dazugesellt haben.

Foto gibt es nur wenige, aber natürlich eines vom Sonnenaufgang beim Leuchtturm.

Zwischendurch haben wir noch einen Abstecher nach Nimbin gemacht, dem Gegenentwurf zu Surfers Paradise. Ein kleiner Hippieort, an dem ich solche Fotos gemacht habe:

Nix Besonderes, aber die Gegend drumherum ist nett anzusehen.

Endlich Menschenmassen – Brisbane und die Gold Coast

20.-21.09.2013

Von Rainbow Beach aus sind wir nach Tin Can Bay gefahren, wo ich mal wieder einer Delfinfütterung beigewohnt habe. Diesmal durfte ich für $5 aber auch selber ran.

Der Delfin hat gequiekt, als ich näher kam. Weil er mich mochte, sagte die Betreuerin.

In Brisbane wollten wir die Innenstadt angucken, sind aber nach 17 Minuten Aufenthalt wieder weitergefahren, da die Preise im Parkhaus eine Frechheit durchaus zu beachtender Kostenfaktor waren (bis 20 Minuten 5$, bis 30 Minuten 15$, bis 60 Minuten 30$). Abends gab es ein BBQ bei Sergio, einem Mexikaner, den wir auf der Whitsundaytour kennen gelernt hatten. Im Anschluss haben wir im Rahmen des gerade stattfindenden Brisbane-Festivals bei der „Symphony under the stars“ klassische Musik gehört. (Und ich möchte mir hiermit endlich mal merken, dass dieses bekannte Lied aus Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ ist.)

Am nächsten Tag standen wir zum ersten Mal im Stau, bevor dann der potenzielle Höhepunkt unserer Tour kam: Surfers Paradise. Und wir taten, was mir vorher viele gesagt hatten, dass wir tun würden: zwei Stunden da bleiben, dann weiterfahren. Voll, voller, am vollsten. Hochhäuser verdecken die Sonne. Und dann war auch noch Ferienanfang und Kinderwochenende. Wenn die Verkehrsführung nicht so bescheiden gewesen wäre, wären wir noch schneller weg gewesen. (Na gut, ich übertreibe etwas.)

Auf der weiteren Strecke haben wir unseren ersten Driver Reviver mitgenommen. Dies ist eine Haltestelle an der jeder kostenlos einen Kaffee und etwas Gebäck bekommt, damit er erholt auf die Weiterfahrt gehen kann. Schöne Sache. Abends hieß es dann Camping in Byron Bay.

Rainbow Beach und Fraser Island

16.-19.09.2013

Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und ja, sie besteht wirklich nur aus Sand und alle Pflanzen und der Regenwald dort wachsen auf Sand. Daraus ergibt sich folgerichtig, dass, wenn man dort fahren möchte, man nur auf Sand fährt und deshalb einen Vierradantrieb benötigt. Q.e.d., sozusagen. Und da wir natürlich immer schon mal im Sand herumheizen wollten, haben wir extra die Tag-Along-Self Drive-Tour gebucht. Dafür mussten wir am Tag vorher ein Briefing über uns ergehen lassen (auch am Strand ist Linksfahrgebot, Dingos nicht füttern, auf Wellen und Gezeiten achten etc.). Dabei haben wir auch unsere Autobesatzung kennen gelernt, mit der wir am Abend noch etwas Billard und Karten gespielt haben.

Am nächsten Morgen ging’s dann los. Acht Leute im Auto: Ramona, Vanessa, Lara aus Deutschland, Gino aus der Schweiz und Benoit und Thibaud aus Frankreich. Dazu noch Björn und ich.

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Nachdem unser Guide Luke noch schnell die Lautsprecher seines lead trucks repariert hatte (Musik ist halt wichtig), sind wir mit der Fähre übergesetzt (Delfine überall!) und haben schon nach ein paar Metern auf der Insel den ersten Dingo gesehen:

Exkurs (Bildungsauftrag): Dingos kamen vor ca. 10.000 Jahren aus dem nördlichen Papua-Neuguinea nach Australien. Da es bis dahin keine Raubtiere auf dem Kontinent gab, hatten sie keine natürlichen Feinde und konnten sich ordentlich austoben. Damit sind sie, neben dem Menschen natürlich, auch dafür verantwortlich, dass einige Tierarten, wie z.B. das Riesenkänguru, mittlerweile ausgestorben sind (wenn ich das richtig in Erinnerung habe). Auf Fraser Island leben sie auch schon sehr lange und hatten sich mit der Zeit so an die Touristen gewöhnt, dass sie kaum noch Scheu zeigten und sich auch in Camps wagten, um dort Essensreste abzugreifen. Vor ein paar Jahren gab es dann einen Zwischenfall, bei dem ein Dingo ein Kind tötete. Daraufhin wurden diverse Dingos erlegt und es wurde beschlossen, klare Richtlinien im Umgang mit den Tieren durchzusetzen (z.B. keine Annäherungsversuche wie Füttern mehr). So werden Dingos mittlerweile wieder als das, was sie sind, nämlich wilde Tiere, behandelt, und wenn man nicht gerade im Vollsuff zwei Kilometer außerhalb des Camps bei Pinkeln umkippt und liegenbleibt (wie es vor einiger Zeit angeblich ein Tourteilnehmer tat), gehen sie einem aus dem Weg. (Der werte Tourist wurde übrigens übel zugerichtet und zerfleischt, hat aber überlebt.) Langer Exkurs, sorry. Da kam das Lehrergen durch.

Unser Guide Luke war eine ziemlich coole Socke, der die mir sehr sympathische Macke hatte, möglichst viele seiner Ansagen in Reimform zu packen. Außerdem hat er mir sehr interessante Ansichten zur Situation der Aborigines und zum Leben allgemein geliefert. Eines seiner Mottos werde ich zukünftig übernehmen: Appreciate.

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Am ersten Tourtag sind wir noch zum Lake MacKenzie gefahren, einem See, der nur aus Regenwasser besteht (perched lake, heißt das glaube ich), bevor wir abends im Camp gekocht, gespielt und die zwei niedlichen Riesenpythons beobachtet haben, die sich unter dem Vordach aufhielten.

Tag 2 begann mit einer Fahrt zum Hangover Creek, der eigentlich Eli Creek heißt, und aus dem wir unser Trinkwasser aufgefüllt haben – sicherheitshalber am Anfang des Baches.

Dann ging es zum Wrack der Maheno, welches 1936 beim Transport nach Japan auf Grund gelaufen ist und dann wegen eines extrem ungünstigen Kosten-Nutzenverhältnisses einfach liegengelassen wurde.

Danach zum Indian Headland, zum Wal-, Delfin-, Hai- und Schildkrötenbeobachten. Nur Schildkröten gesehen. Also ab zum Champagne Pool, der aber nur mit Wasser gefüllt ist und bei Ebbe auch nur sehr bedingt. Dann haben wir noch Pippies (Muscheln) gesammelt, welche abends gekocht und verzehrt wurden.

Ansonsten fällt der zweite Abend unter das Motto: What happens on Fraser, stays on Fraser.

Der Sonnenaufgang am nächsten Morgen war schön, auch wenn natürlich wieder mal Wolken im Weg waren:

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Der letzte Tag bestand aus Resteessen (man kann sagen, dass die zur Verfügung gestellte Box mit Essen zum Selberrationieren nicht gereicht hat) und einem Besuch am Lake Wabby, umrundet von, überraschenderweise, Sand.

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Abends dann wieder Bier und Billard in Rainbow Beach sowie ein bisschen Dart, Tischtennis und Livemusik. Appreciate.

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Heute ist es 100 Tage her, dass ich Deutschland verlassen habe. Eine ganz schön lange Zeit. Deshalb freut es mich besonders, dass ich noch so guten Kontakt mit so vielen Leuten aus der Heimat habe. Danke. Morgen fliege ich von Brisbane nach Adelaide und werde mir mal den Süden Australiens angucken.