Archiv der Kategorie: city

Washington, D.C. – the Capital

24.-30.04.2014

Auf die Hauptstadt der USA hatte ich mich schon richtig gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Selten eine so saubere, freundliche Stadt gesehen, die zudem natürlich kulturell Einiges zu bieten hat. Man merkt schon, wo das Geld ist. Wobei ich die Randbezirke halt nicht gesehen habe.

Neben Dutzenden von kostenlosen Museen, die allesamt lohnenswert und natürlich auch teilweise etwas überkandidelt sind (und die man praktischerweise gut bei Regen besichtigen kann), gefiel mir die Struktur der am Reißbrett entworfenen Stadt. Wie schon in CanberraLINK gab es viel Raum und Symmetrie. Sowas mag ich ja. Außerdem waren die National Memorials toll gemacht, besonders der sitzende Lincoln hat mich begeistert.

Glück hatte ich mit meinem Timing insofern, dass am Sonntag der Garten des Weißen Hauses für Touristen geöffnet war. Das hatte ich zwar gar nicht mitbekommen, aber die lange Schlange davor brachte mich zum Nachfragen und schwupps war ich auch schon (also nach halbstündigem Warten) drin. Joa, war halt ’n Garten, nech. Aber vorm Weißen Haus.

Ansonsten war ich noch auf dem Arlington Cemetery, wo man Kennedys Grab besichtigen kann (s.o.), habe mir die Library of Congress angesehen und im Ford’s Theater (dort, wo Lincoln erschossen wurde) ein Musical angesehen, dass ich danach gleich an Tilmann und Christian weiterempfohlen habe: 25th Annual Putnam County Spelling Bee.

Insgesamt hat mir the District sehr gefallen und es war gut, dass ich dort eine Woche eingeplant hatte.

New Orleans – The Big Easy

20.-24.04.2014

Mit kurzem Zwischenstopp in Dallas-Fort Worth (jetzt bin ich auch in Texas gewesen) kam ich am Ostersonntag in New Orleans an. Die ganzen Paraden waren leider bereits vorbei. Das kommt davon, wenn man seine Flüge nach Preis und nicht nach Events plant. In den nächsten Tagen bekam ich aber trotzdem einen guten Eindruck vom Flair der Stadt und Umgebung:

Ich habe mir eine Raddampfertour auf dem Mississippi gegönnt und auch eine Swamp tour in den anliegenden Sümpfen. Dabei gab es jede Menge Alligatoren zu sehen. Endlich mal wieder ein paar neue Tiere, die ich noch nicht live gesehen hatte. Sowas ist ja schon etwas her gewesen (wenn man mal von den ganzen Vögeln absieht, bei denen ich nie weiß, ob ich sie schon kenne oder nicht und bei denen es mich, ehrlich gesagt, auch nur peripher interessiert). Die Sümpfe selber waren auch cool. Und dann noch in einem Airboat, ganz wie im Film. Fragt mich aber nicht, in welchem.

Ansonsten war New Orleans schon sehr touristisch und ich etwas kränkelnd, so dass ich nur mittelmäßig begeistert war. Allerdings war der Jazz, den man überall hören konnte, schon ziemlich gut, so weit ich das beurteilen kann. Ich kannte aber ja auch nur das Tingvall Trio und die Band aus Wellington. Ein Mitswingen konnte (und wollte) ich jedenfalls nicht verhindern.

The South Island’s south and east: The Catlins, Dunedin and Kaikoura

31.01.-04.02.2014

Nachdem ich den auf der Stewart Island-Fähre aufgelesenen Bierbrauer Christian in Invercargill abgesetzt hatte (deshalb bin ich jetzt bei Facebook in der Bierbrauergruppe NRW), ging’s weiter zu den Catlins, einem Landstrich, der bekannt ist für seine Natur- und Tierwelt.

Von den Pinguinen, die zu ihren Frauen heimkommen, konnte ich auf Grund technischer  Probleme keine Fotos/Videos machen. Das war aber sehr putzig.

Von dort bin ich nach Dunedin (bedeutet Edinburgh auf gälisch) gefahren, wo ich mit einem Lehrer auf dem Zimmer war. Franck wohnt in La Réunion und macht auch gerade blau ein Sabbatjahr. Dunedin ist meine Zweitlieblingsstadt in Neuseeland, denn sie hatte zumindest etwas Flair und auch ein paar nette Cafés. Dazu noch die steilste Straße der Welt, eine interessante Art Gallery sowie die NZ Hall of Fame.

Nebenan liegt die Otago Peninsula, auf der ich Albatrosse (vgl. oben) beobachten konnte. Außerdem habe ich abends endlich mal wieder Pool gespielt – aber man merkte mir die fehlende Spielpraxis deutlich an.

Von Dunedin aus ging es auf die weite Reise entlang der, bis auf die Moeraki Boulders, wenig spektakulären (ja, das gibt’s in Neuseeland auch, aber selten) Ostküste bis nach Kaikoura. Hier bin ich mit Delfinen geschwommen und es war super. Unterwasserfotos habe ich keine, aber ein paar Videos von der Delfinarmada, die in Richtung unseres Bootes geschwommen ist. Insgesamt waren es wohl so 400 Delfine, und ein paar davon haben auch mit mir gespielt.

Ansonsten ist Kaikoura aber nicht sonderlich außergewöhnlich. Gut, dass John aus dem Hostel nett war und der Superbowl zur Mittagszeit (ist ja auch mal ganz angenehm) im Pub übertragen wurde. Auch wenn er dieses Jahr vergleichsweise dröge war.

Denver – the Mile High City

17.-20.04.2014

Die beiden Snowboardtage in Frisco vergingen wie im Schneepflug, es lässt sich aber feststellen, dass ich mit Skiern mehr Strecke abreiße:

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Nach einem letzten Abschiedsessen beim besten Mexikaner, hat mich Jordans Kumpel Greg, der eh zurück nach Denver musste, am Donnerstag dorthin mitgenommen. Auf dem Weg sind wir kurz am Red Rock Amphitheater gehalten, einem wunderschönen Freilichttheater, gebaut mitten in die Natur:

Hier würde ich gerne mal ein Konzert besuchen. Hat aber leider nicht geklappt.  In Denver habe ich mir zum ersten Mal auf meiner Reise ein Einzelzimmer genommen (war vergleichsweise günstig), da ich mir gut vorstellen konnte, zu gammeln die Seele etwas baumeln zu lassen. Bin aber trotzdem mal vor die Tür gegangen, z.B. um mir eine Hose zu kaufen. Meine Allzweckhose hat beim Snowboarden nämlich leider einen größeren Riss bekommen – wer meine Backside-Fahrweise kennt, kann sich denken, wo. So trage ich seit 9,5 Monaten endlich mal wieder eine Jeans. Hach…

Denver selbst gefiel mir gut: nicht zu groß, entspannt spazierbar, nette Atmosphäre. Nicht spektakulär, aber endlich mal wieder eine ganz normale Stadt. Hat mich irgendwie ein bisschen an Göttingen erinnert, wenn auch sieben mal größer. Der Staat Colorado hat übrigens Marihuana legalisiert. Nicht nur für medizinische Zwecke, sondern für jeden, natürlich in vorgeschriebenen Mengen. Kann man in diversen Drugstores (hihi) kaufen. Was sie allerdings vergessen haben, ist, auf die Päckchen draufzuschreiben, wie konzentriert das Zeug denn nun ist, damit unbedarfte Menschen eine ungefähre Ahnung haben, was sie sich da zumuten. Gut, dass ich ein Einzelzimmer hatte… Nee, Scherz. Echt. Ich habe ma‘ lieber die Möhrchen getan (Obacht: Anspielung!). Bei dem ganzen Passivqualm, der durch Straßen und Hostel ging, konnte ich mir das Kaufen auch sparen.

Christchurch

31.12.2013-02.01.2014

Nach Weihnachten stand das nächste große Fest in der Fremde vor der Tür. Silvester war ich aber schon gewohnt, woanders zu feiern. Hallo Skifahrertruppe aus See bei Ischgl! Ich hatte mich ja bereits vor Wochen lose mit meinen beiden Israelis, Max und Arkady, vom Beginn meiner Neuseelandzeit hier in Christchurch verabredet und habe mich sehr gefreut, dass das auch geklappt hat. Ich treffe ja gerne liebe Menschen wieder. So haben wir, wie in der guten alten Zeit im November, die Stadt erkundet.

Alle Leute, die ich getroffen hatte, meinten ja, dass Christchurch seit dem Erdbeben von 2011 eine „broken city“ wäre – und sie hatten recht. Wenn man so durch die Reste des ehemaligen Zentrums wandert, wird einem (also mir) ganz mulmig und traurig zumute. Kaputte Kirchen, unbewohnbare, da Einsturz gefährdete Gebäude und sehr wenig Geschäfte und damit noch weniger Menschen. Ein bisschen Endzeitstimmung.

Christchurch versucht natürlich das beste aus der Situation zu machen und geht kreativ mit dem Zustand um. Die Re:Start-Gegend besteht aus Geschäften in Containern, das Quake-Museum erläutert die Zusammenhänge (eigentlich waren es zwei Beben und das zweite, schwächere, hat die bereits angeknacksten Bauwerke erst so richtig demoliert) und auf den Plätzen der mittlerweile niedergerissenen Gebäude haben findige Geschäftsleute (?) Parkplätze errichtet.

Aber da man ja auch in den tristesten Gegenden mit netten Menschen schöne Zeiten verbringen kann, war mein Aufenthalt in der Stadt ganz spaßig. Das Silvesterfeuerwerk in immerhin der drittgrößten Stadt Neuseelands war allerdings ziemlich mau und in keinster Weise auch nur im Ansatz mit der Feuerwerk in See zu vergleichen. Nach gefühlten drei Minuten war das Ganze auch schon vorbei. Das dieses aber sehr zentral stattfand, hatten wir vorher und nachher das Problem, Kneipen zu finden, denn die sind aus dem toten Zentrum mittlerweile abgewandert. Hat aber nach einigem Fußmarsch doch geklappt und wir konnten ein paar gemütliche Bierchen zu uns nehmen. Silvester also auch gut überstanden. Am 02. Jänner bin ich dann mit Zwischenstopp im Royal Air Force Museum weitergedüst. Ich hatte ja noch Einiges auf dem Plan und wollte mir die angeblich richtig schönen Orte des Landes angucken.

A Grey(mouth) Christmas

25.-26.12.2013

Heilig Abend auf der anderen Seite der Welt. 25 Grad. Komisches Gefühl. Aber halb so wild. Als ich abends im YHA in Greymouth ankam war dort nämlich schon gedeckt: jede Menge Süßes, zubereitet von der guten Seele des Hostels, der Ü70-jährigen Clarrie. Sie hatte Massen an sweets ’n treats zusammengestellt und da – what a surprise! – die meisten Hostelgäste deutsch waren, gab es diese bereits am Christmas Eve – normalerweise wird am 25.12. gefeiert. Als ich davon erfuhr, war ich natürlich sehr begeistert und habe mich artig bei ihr bedankt. Wir kamen etwas ins Schnacken und kurze Zeit später kam sie zu mir und überreichte mir ein kleines Päckchen. Darin befand sich ein Jade-Stein, Pounamu genannt.  Sie gibt jedes Jahr einem Hostelgast ein Geschenk und dieses Jahr war ich der Glückliche. Toll, ein Weihnachtsgeschenk an Heilig Abend! (Das sind die Momente, die auch ohne Foto im Gedächtnis bleiben.)

Am Christmas Day bin ich mit meinen Mitbewohnern aus Italien und Frankreich etwas durch das ziemlich unspektakuläre Greymouth spazieren gegangen. Mittags waren alle Hostelgäste von Clarrie eingeladen worden, am Community Christmas dinner in einer der örtlichen Gemeindehäuser teilzunehmen. Es gab lecker und reichlich Essen und die besten Kirschen, die ich je gegessen habe. Da das alles für lau war, habe ich noch etwas beim Abwasch geholfen und bin dann zurück ins Hostel. Dort habe ich Alex, Marisa und Amandie kennen gelernt, mit denen ich dann mein zweites Christmas dinner (diesmal am Abend) zu mir nahm. Zu Weihnachten gehört viel essen ja dazu. (Die Süßigkeiten vom Vortag waren auch längst noch nicht aufgebraucht.)

Der Zweite Weihnachtstag heißt hier Boxing Day und sein Hauptmerkmal ist, dass viele Geschäfte ordentlich Rabatte auf ihre Waren geben. Das hat naturgemäß zur Folge, dass die Stadt voll mit Menschen ist. Ich habe mir das auch kurz gegeben (ist ja sowas wie eine kulturelle Erfahrung), bin aber schnell wieder raus und habe dabei auch Greymouth gleich verlassen. Weihnachten gut überstanden. (Zuhause ist aber doch schöner.)

Nelson und Autokauf

01.-03.12.2013

(I promised to try to write a bit in English. Here is the first try.)

Nelson ist not a very spectactular place, but has mostly good weather. And a walk to the centre of the earthmiddle earth… New Zealand.

The YHA hostel I stayed at was more like hotel and quite empty. Fortunately, I had a very nice roommate: Jordan from Frisco, Colorado, USA. And although we only met on two evenings he invited me to stay at his house in Frisco once I get there. I gratefully accepted the offer and will stay there for some days in April to go skiing. If everything works out. The other important thing in Nelson was the purchase of my car. I finally did it and bought a Mitsubishi Magna, built in 1994, 220,000km, for $2,280 (New Zealand dollars). Still too expensive, but much more reasonable than in Auckland. And a quite sympathetic car salesman. Pics later.

Oh, and I almost forgot to tell one of my favourite experiences so far. I just passed by a theatre where lots of people were having a really good time, shouting and dancing. So I asked what the reason for that was and they told me to come in and find out. And yes, of course I did. On the way through the theatre someone said they were sharing the love and thus I got even more interested. On the stage was a group of around 10 young people and as soon as the doors were closed they started singing pop songs. These mostly dealt with praising the Lord and while they were singing, the whole crowd was dancing, clapping hands and singing along to songs like „You are limitless“, the title also being the main part of the lyrics. A very interesting experience, but once they stopped singing and preaching commenced, I sneaked out of the theatre. You never know. I still liked the idea of getting young people interested in religion in this way, although I’m not sure what kind of religion it was.

Wellington

25.-28.11.13

Eigentlich wollte ich hier ja helpx-en, aber mein Arbeitgeber ist leider kurzfristig krank geworden. So bin ich im YHA abgestiegen, in dem gerade zwei Schulklassen auf Klassenfahrt waren. Juchee. War aber nicht soo schlimm.

Wellington hat mir jedenfalls sehr gut gefallen, auch wenn ich nach dem ganzen Herumgereise eher wieder im Entspannungsmodus war. Dazu kam noch, dass es ab dem zweiten Tag durchgehend geregnet hat. Das hat mich aber nicht gestört, denn die Museen (u.A. das Nationalmuseum Te Papa) kann man trotzdem besuchen. Ansonsten war ich Kaffee trinken, nix tun, James wiedertreffen, Bier trinken, Dorothy aus Auckland wieder treffen, nix tun und Jazz-Trio hören. Letzteres war wirklich eine der coolsten Geschichten: Während die ziemlich gute Band so spielte, stand ein Typ aus dem Publikum auf (war gerade erst gekommen), nahm sich das Mikro und fing an gesangstechnisch zu improvisieren. Klang etwas nach Ska, wobei das bestimmt nicht gewollt war. Die Band jammte so gut es ging mit und nach ca. 30 Minuten gab der Herr das Mikro zurück und verließ die Bar. Macht man in Jazzkreisen wohl so. Parallel dazu lief die LFL im Fernsehen, die Legends Football League, windschnittig-sportlich angezogene Frauen spielen so etwas Ähnliches wie Football und Männer analysieren die Spielzüge, Aktionen und Tacklings. Googelt das gerne mal. Strange. Gemma, eine Südafrikanerin aus dem YHA, meinte sehr passend, während sie abwechselnd zur Bühne und zum Fernseher zeigte: „I don’t know which is weirder.“ Als Sahnehäubchen gab es noch drei gut aufgelegte Inder, die Luftgitarre zur Jazzmusik spielten, herumtanzten und Heavy Metal-Posen zeigten. Ein schöner Abend. Wenn ihr jetzt auch noch alle gekommen wäret, wäre es perfekt gewesen…

Auckland – Part 2: A Kingdom For A Car

02.-04.11.13

Neben dem Erkunden der Umgebung lag meine Priorität darin, möglichst schnell ein Auto zu kaufen und dann auf Achse und endlich wieder in die richtige Natur zu gehen. Das gestaltete sich aber nerviger als gedacht.

Am ersten Tag bin zum Ellerslie car market gegangen, um mir mal einen Eindruck über Preise, Zustände und Verkäufer zu machen. Naja, und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: hohe Preise, mäßiger Zustand und merkwürdige Verkäufer. Nach ein paar Probefahrten und diversen neuen Freunden in der Automobilbranche bin ich dann erstmal wieder ins Hostel und habe etwas gegoogelt. Dabei bin ich auf einen Privatmann gestoßen, der zusammen mit seiner Frau einen lizenzierten Autohandel betreibt. Las sich ganz nett. War es aber nur bedingt. Die online angepriesenen Autos waren gerade alle weg (so ein Ärger aber auch) und die anderen Wagen waren meist nach ähnlichem Prinzip zusammengebaut: Familienauto aus Asien, hinten die Sitze rausgerissen und ein Holzgestell (=Bett) eingebaut, (Schaum)Stoffmatratze drauf und fertig. Dazu hatten sie, wie bereits auf dem Automarkt, mindestens 250.000km runter und waren Baujahr 1999 oder älter. Preiskategorie: um die 4000 NZD, etwa 3000 €. Wenn ich das mit dem Preis vergleiche, den ich für meinen guten alten Mercedes bekommen habe… Ich hatte aber nicht mehr so richtig Bock auf Autosuche und habe deshalb ernsthaft überlegt, die Preise zu zahlen.

So bin ich also grübelnd zurück ins Hostel und habe meinen Bettnachbarn aus Israel den Stand der Dinge erzählt. Arkady meinte daraufhin: „Come with us.“ – und so sind wir am nächsten Morgen in ihrem Mietauto in den Norden aufgebrochen.

Auckland – Part 1: Just Another City

02.-04.11.13

Nachdem ich ja zwei Wochen fast nur in Städten gelebt hatte, war die Aussicht auf noch eine Stadt eher wenig motivierend. Und so richtig spannend ist die größte Stadt Australiens Neuseelands auch nicht. Gut, dass nette Menschen alles erträglicher machen. Im Flughafenbus habe ich Dorothy aus Kanada getroffen, die praktischerweise im gleichen Hostel wie ich abgestiegen ist. Mit ihr habe ich mich etwas in der Stadt verlaufen (wir haben uns in der Orientierungslosigkeit gut ergänzt) und ein paar Reiseideen ausgetauscht. Außerdem hatte ich endlich mal Glück mit meinen Zimmergenossen. Arkady und Maxim aus Israel (ursprünglich aus Russland und der Ukraine) hatten die ersten Tage zwar etwas mit dem Jetlag zu kämpfen, fanden aber trotzdem Zeit für einen Ausflug auf die vorgelagerte Insel Rangitoto Island. Die dortigen Ausblicke haben Lust auf mehr Natur gemacht:

Um in diese Natur zu kommen, brauchte ich aber ein Auto…