Archiv der Kategorie: New South Wales

Sydney – Part 2: Die letzten Tage in Australien

26.10.-01.11.13

Um dem ganzen Großstadttrubel zu entkommen, bin ich clevererweise etwas aus der Großstadt herausgefahren. Einmal mit der Fähre nach Manly Beach (der Ort heißt so, da die dort angetroffenen Aborigines den Europäern als sehr männlich vorkamen), von wo aus ich mit Renske aus Holland den Niederlanden den Walk zur Spit Bridge gegangen bin. Sehr nett.

Außerdem war ich in Bondi Beach, dem Surfmekka Sydneys, und habe mir auf dem Weg dahin (Strange) Sculptures in the Sand angeschaut. Das Highlight war aber der Walkabout in den Blue Mountains, eine Tour mit einem Aborigine, der uns durch die Zeremonien und Rituale seines Volkes geführt hat. Da ich während meiner Australienzeit sehr von dieser Kultur gefangen genommen worden bin, war das ein toller Abschluss, der vieles von dem, was ich vereinzelt hier und da gehört hatte, zusammenfasste, und darüber hinaus Einiges an neuen Informationen brachte. Aborigines sind ein unglaublich faszinierendes Volk.

Joa, und dann war es auch vorbei mit meiner Zeit in Down Under. Wobei es streng genommen jetzt in eine noch südlichere Richtung geht. Das Fazit konntet ihr ja bereits hier lesen, es folgen in den nächsten Tagen noch ein paar Ergänzungen. Das hat das Land verdient.

Sydney – Part 1: Sympathetic Sydney

26.10.-01.11.13

Zum Ende meines Australienaufenthaltes bin ich dann doch nochmal in die größte Stadt des Kontinents gekommen. Ließ sich auch nicht verhindern, denn mein Flug ging von dort. Nach über einer Woche in Melbourne und Canberra hatte ich Städte etwas über, weshalb Sydney einen unfairen Startnachteil genoss. Nach einem Tag hatte sich das aber gelegt, denn es hatte mehr zu bieten als ich anfangs dachte.

Im Vergleich zu Melbourne ist Sydney viel weltstädtischer, es laufen jede Menge schöne Menschen durch die Gegend und die gesamte Stadt ist sehr durchtouristisiert. Man kann z.B. direkt nebeneinander in einen Zoo, ein Aquarium und ein Kino gehen – und das an einem Hafen, dem Darling Harbour. Und wie es sich für eine Großstadt gehört, ist sie immer irgendwie voll mit Menschen. Dazu gehören auch jede Menge Asiaten, welche ca. 17% der Bevölkerung ausmachen. Touristen nicht mitgerechnet.

Aber wie gesagt: So schlimm war das alles nicht. Ich habe natürlich die must-do’s mitgenommen, muss aber sagen, dass mich weder die Harbour Bridge noch das Opera House besonders geflasht haben. Bilder gibt’s trotzdem:

Und ich war im Kino. Wirklich. Thor 2 in 3D im IMAX mit dem größten Kinobildschirm der Welt. Auf den Film wurde ich ja in Noosa vorbereitet und ich fand ihn wirklich gut.

Byron Bay

22.-23.09.13

Neben Broome soll Byron Bay der Ort sein, an dem die meisten Leute kleben bleiben. Kann ich gut nachvollziehen. Sehr entspannte Atmosphäre, viel Flair und jede Menge Grasgeruch in der Luft. Nach den beiden eher hektischen und vollen Orten zuvor eine sehr angenehme Abwechslung. Wenn ich surfen könnte, wäre es bestimmt noch besser gewesen, aber auch sonst hat mir Byron Bay von allen Orten Australiens bisher am besten gefallen. Björn hat hier, mit eintägiger Verzögerung wegen Wind, endlich seinen Skydive gemacht und wir haben zum ersten Mal richtig Beachvolleyball gespielt, mit einer Kanadierin und einem Italiener, die sich dazugesellt haben.

Foto gibt es nur wenige, aber natürlich eines vom Sonnenaufgang beim Leuchtturm.

Zwischendurch haben wir noch einen Abstecher nach Nimbin gemacht, dem Gegenentwurf zu Surfers Paradise. Ein kleiner Hippieort, an dem ich solche Fotos gemacht habe:

Nix Besonderes, aber die Gegend drumherum ist nett anzusehen.

Endlich Menschenmassen – Brisbane und die Gold Coast

20.-21.09.2013

Von Rainbow Beach aus sind wir nach Tin Can Bay gefahren, wo ich mal wieder einer Delfinfütterung beigewohnt habe. Diesmal durfte ich für $5 aber auch selber ran.

Der Delfin hat gequiekt, als ich näher kam. Weil er mich mochte, sagte die Betreuerin.

In Brisbane wollten wir die Innenstadt angucken, sind aber nach 17 Minuten Aufenthalt wieder weitergefahren, da die Preise im Parkhaus eine Frechheit durchaus zu beachtender Kostenfaktor waren (bis 20 Minuten 5$, bis 30 Minuten 15$, bis 60 Minuten 30$). Abends gab es ein BBQ bei Sergio, einem Mexikaner, den wir auf der Whitsundaytour kennen gelernt hatten. Im Anschluss haben wir im Rahmen des gerade stattfindenden Brisbane-Festivals bei der „Symphony under the stars“ klassische Musik gehört. (Und ich möchte mir hiermit endlich mal merken, dass dieses bekannte Lied aus Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ ist.)

Am nächsten Tag standen wir zum ersten Mal im Stau, bevor dann der potenzielle Höhepunkt unserer Tour kam: Surfers Paradise. Und wir taten, was mir vorher viele gesagt hatten, dass wir tun würden: zwei Stunden da bleiben, dann weiterfahren. Voll, voller, am vollsten. Hochhäuser verdecken die Sonne. Und dann war auch noch Ferienanfang und Kinderwochenende. Wenn die Verkehrsführung nicht so bescheiden gewesen wäre, wären wir noch schneller weg gewesen. (Na gut, ich übertreibe etwas.)

Auf der weiteren Strecke haben wir unseren ersten Driver Reviver mitgenommen. Dies ist eine Haltestelle an der jeder kostenlos einen Kaffee und etwas Gebäck bekommt, damit er erholt auf die Weiterfahrt gehen kann. Schöne Sache. Abends hieß es dann Camping in Byron Bay.