Archiv der Kategorie: North Island

Auckland – Part 2: A Kingdom For A Car

02.-04.11.13

Neben dem Erkunden der Umgebung lag meine Priorität darin, möglichst schnell ein Auto zu kaufen und dann auf Achse und endlich wieder in die richtige Natur zu gehen. Das gestaltete sich aber nerviger als gedacht.

Am ersten Tag bin zum Ellerslie car market gegangen, um mir mal einen Eindruck über Preise, Zustände und Verkäufer zu machen. Naja, und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: hohe Preise, mäßiger Zustand und merkwürdige Verkäufer. Nach ein paar Probefahrten und diversen neuen Freunden in der Automobilbranche bin ich dann erstmal wieder ins Hostel und habe etwas gegoogelt. Dabei bin ich auf einen Privatmann gestoßen, der zusammen mit seiner Frau einen lizenzierten Autohandel betreibt. Las sich ganz nett. War es aber nur bedingt. Die online angepriesenen Autos waren gerade alle weg (so ein Ärger aber auch) und die anderen Wagen waren meist nach ähnlichem Prinzip zusammengebaut: Familienauto aus Asien, hinten die Sitze rausgerissen und ein Holzgestell (=Bett) eingebaut, (Schaum)Stoffmatratze drauf und fertig. Dazu hatten sie, wie bereits auf dem Automarkt, mindestens 250.000km runter und waren Baujahr 1999 oder älter. Preiskategorie: um die 4000 NZD, etwa 3000 €. Wenn ich das mit dem Preis vergleiche, den ich für meinen guten alten Mercedes bekommen habe… Ich hatte aber nicht mehr so richtig Bock auf Autosuche und habe deshalb ernsthaft überlegt, die Preise zu zahlen.

So bin ich also grübelnd zurück ins Hostel und habe meinen Bettnachbarn aus Israel den Stand der Dinge erzählt. Arkady meinte daraufhin: „Come with us.“ – und so sind wir am nächsten Morgen in ihrem Mietauto in den Norden aufgebrochen.

Auckland – Part 1: Just Another City

02.-04.11.13

Nachdem ich ja zwei Wochen fast nur in Städten gelebt hatte, war die Aussicht auf noch eine Stadt eher wenig motivierend. Und so richtig spannend ist die größte Stadt Australiens Neuseelands auch nicht. Gut, dass nette Menschen alles erträglicher machen. Im Flughafenbus habe ich Dorothy aus Kanada getroffen, die praktischerweise im gleichen Hostel wie ich abgestiegen ist. Mit ihr habe ich mich etwas in der Stadt verlaufen (wir haben uns in der Orientierungslosigkeit gut ergänzt) und ein paar Reiseideen ausgetauscht. Außerdem hatte ich endlich mal Glück mit meinen Zimmergenossen. Arkady und Maxim aus Israel (ursprünglich aus Russland und der Ukraine) hatten die ersten Tage zwar etwas mit dem Jetlag zu kämpfen, fanden aber trotzdem Zeit für einen Ausflug auf die vorgelagerte Insel Rangitoto Island. Die dortigen Ausblicke haben Lust auf mehr Natur gemacht:

Um in diese Natur zu kommen, brauchte ich aber ein Auto…