10.-13.10.13
Morgens um 9.00 Uhr am Flughafen bin ich von Regen begrüßt worden, dazu gleich mal 10 Grad kühler als in Brisbane. Und auch sonst hat mich Adelaide trotz des eher amerikanischen, schachbrettartigen Grundrisses sehr an englische Städte erinnert. Ich habe mich jedenfalls gleich zu Hause gefühlt. Das Hostel hat dazu sicherlich beigetragen: sehr heimelige Atmosphäre mit netten Menschen, kostenlosem Fahrradverleih und Internet. Hostel 109 ist bisher eines meiner Favoriten.
Zudem ist South Australia wohl der progressivste australische Staat. Hier gibt es Pfand auf Plastik- und Glasflaschen, im Supermarkt kosten Tüten extra, der Fahrradverleih ist in ganz Adelaide kostenlos, es gibt sogar eine free tram. Daran können sich die anderen Staaten ein Beispiel nehmen, denn ökologisches Denken ist dort nicht wirklich zu erkennen. Und das wird mit der neuen Regierung bestimmt nicht besser, sagte mir ein Tourguide in Melbourne.
Leider war Adelaides Innenstadt gerade eine große Baustelle und es waren, eine Woche versetzt zu Queensland, school holidays. Juhu. So habe ich mir viele kostenlose Museen angeschaut, darunter das tolle Migration Museum, habe den Central Market besucht und zwei Touren gebucht. Im Nachhinein wäre ich gerne noch ein oder zwei Tage länger geblieben, aber da war die weitere Planung schon zu fix. Trotzdem ist Adelaide bisher meine Lieblings-„Großstadt“ in Australien.