Archiv der Kategorie: Victoria

Melbourne – Part 2: Lost in the Laneways

17.-23.10.13

An den folgenden Tagen habe ich mich kulturell fortgebildet, unter Anderem hier:

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  • Shrine of Rememberance (faszinierendes Gebäude)
  • Melbourne Museum
  • Rod Laver Arena
  • Australian Centre for Strange Contemporary Art
  • Führung durchs Parlament (mit einem sehr witzigen, sportinteressierten Guide)
  • Victoria State Library
  • Immigration Museum

Zudem waren einige Street Artists unterwegs und ich habe zwei Stadtführungen mitgemacht, damit ich mich etwas besser zurecht finde. Hat nur bedingt geklappt. Das schöne an Melbourne sind nämlich vor allem die kleinen, verwinkelten Gassen, in denen man Kneipen, Shops, Restaurants und Ähnliches findet. Und das beste: alles total sicher. Die Stadt hat mal mit folgendem Slogan Werbung gemacht: A good place to get lost. Kann ich so, nach diversen, meist unabsichtlichen Erfahrungen, bestätigen. Man findet übrigens jede Menge street art. Die Besitzer der Häuser zahlen sogar für professionelle Sprayer, die ihre Wände verschönern. Verständlich:

Die Woche in Melbourne hat sich wirklich gelohnt.

Melbourne – Part 1: Marvellous Melbourne

17.-23.10.13

Endlich in Melbourne, der Stadt, die mir von vielen Leuten als beste Australiens angepriesen wurde. Und sie alle haben recht.

Eindeutiger Punktsieg, auch gegen das noch folgende Sydney. Und das, obwohl ich die Hälfte der Zeit Regenwetter hatte. Am ersten Abend zum Glück nicht, denn da waren wir auf dem Eureka Skydeck, dem höchsten Gebäude Melbournes, und haben den tollen Ausblick genossen:

Nachdem ich Natalie am nächsten Tag zum Bahnhof gebracht, den Campervan zurückgegeben und in ein anderes Hostel eingecheckt hatte, bleib noch Zeit für einen Besuch bei den Pinguinen in St. Kilda, einem Stadtteil im südlichen Melbourne. War total toll. Zur Dämmerung kamen sie aus dem Wasser und sind über den Steindamm gehüpft – anders geht das ohne Arme ja auch nicht. Wir standen oben und sie sind ca. 50cm entfernt von uns vorbeigelaufen. Putzig. Patschig. Perfekt. Leider war es schon zu dunkel für gute Fotos, deshalb müsst ihr mir das einfach glauben.

Great Ocean Trip – Day 3 and 4: Great Ocean Road

16.10.13

Heute kamen wir endlich zum eigentlichen Schwerpunkt des Trips:

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Die Great Ocean Road ist eine Straße, die zum großen Teil an der Südküste Australiens entlang führt und alle Nase lang wunderschöne Ausblicke bietet, die praktischerweise mit vielen Parkplätzen ausgestattet sind. Die Touristenmassen hielten sich in Grenzen, vielleicht auch, weil wir als eine der wenigen die Strecke von West nach Ost gefahren sind. Kann man so durchaus empfehlen, zumal dann der vermeintliche Höhepunkt, die 12 Apostles, nach den anderen Ausblicken kommt.

Bay of Islands and Bay of Martyrs

The Grotto

The Twelve Apostles

Ja, alle Felsen haben einen eigenen Namen. Und die 12 Apostles sind mittlerweile nur noch 7,5. Das stört aber niemanden.

Mein persönlicher Höhepunkt des Tages folgte aber erst nach den ganzen Felsen im Wasser. Wir sind aus Lust und Laune Richtung Cape Otway gefahren (sah auf der Karte recht interessant aus, ganz grün und so) und haben dort sowohl mein erstes wildes Echidna gesehen

als auch jede Menge Koalas. Einer hatte sogar sein Baby dabei und war nur in ca. 3m Höhe. Grund genug einen halbstündigen Stopp einzulegen und jede Menge Fotos zu schießen.

Abgestiegen sind wir in einem Hostel in Apollo Bay, welches praktischerweise einen Billardtisch hatte.

In der Nacht und am nächsten Morgen mussten wir feststellen, dass die Wettervorhersage leider stimmte: Regen und Sturm. So sind wir sie mit wenigen Stopps zu Ende gefahren, die Great Ocean Road:

Great Ocean Trip – Day 2: Grampians National Park

15.10.13

Vom Coorong aus ging es landeinwärts zum nächsten Nationalpark: den Grampians.

War den Umweg von 500km wert. Nach einer abenteuerlichen Suche nach den angeblich am einfachsten zugänglichen Caves Australiens (dazu muss man aber die richtige Ausfahrt finden) sind wir zum Übernachten in den Mt Eccles Nationalpark gefahren und haben neben Kängurus, Kookaburras und Possums ein Barbie veranstaltet. Das heißt: Burger gegessen.