05.07.13
Morgens um 6.30 Uhr wurden wir vorm Youth Hostel eingesammelt und schon ging die Tour mit 20 Leuten los. Unser Tourguide stellte sich als Duffman vor, sah aber eher wie Captain Jack Sparrow aus.
Seine Einweisung hatte aber sehr nette Stand-Up-Comedy-Elemente und damit hatte er mich natürlich gleich auf seiner Seite. Es stellte sich auch schnell heraus, dass wir nicht an einer normalen Tour teilnahmen, sondern an der „Duffman“-Tour. Dazu gehört es, Sonnenauf- und Untergänge mitzunehmen soweit es geht (was natürlich mit frühem Aufstehen verbunden war), bei der Essenszubereitung genaueste Anweisungen zu befolgen (so mussten z.B. die grünen und die roten Paprika in getrennte Schüsseln, da sich die Kochzeit bekanntermaßen um eine Minute unterscheidet) und jede Menge Infos über die Lautsprecher aufzunehmen (von denen nicht alle ganz ernst gemeint waren).
Der erste Stopp waren die Pinnacles (Felsnadeln), tausende schlanker Kalksteinformationen. Ein schöner Einstieg in die Tour. Some pictures, including everyone’s favourite pinnacle – guess which one it is:
Zum Mittag gab es, wie fortan recht häufig, Sandwiches. Beim zweiten Halt waren wir Sandboarden. Das ist so etwas wie Schlittenfahren auf einem Snowboard, aber natürlich eine Düne runter. Trend- und Tourisport halt. In Deutschland gäb’s dazu bestimmt bald schulrelevante Veröffentlichungen. Hat Spaß gemacht, den Kicker bin ich aber nicht gefahren.
Auf dem Weg zur Unterkunft haben wir noch kurz Christiane eingesammelt, die bei den ganzen Zeitumstellungen leider den Tag verplant hat und dachte, es wäre erst Donnerstag. So ist sie für schlappe $600.- mal eben aus Perth zu einem kleinen Privatflugplatz in Geraldton geflogen, wo wir sie dann mitgenommen haben.
Abends sind wir in einem kleinen Örtchen namens Horrocks untergekommen und man hat sich etwas besser kennengelernt. Julia, Vicky und Michelle aus (Nord-)Irland, 2 Niederländerinnen mit dem Namen Stephie bzw. Stefie, 1 Holländer (Ivar), Catherine aus Belgien, Bastien aus Frankreich, Aled aus Wales bzw. jetzt Australien, Mark und Katie aus Kanada, Andreas aus Schweden, Barbara aus der Schweiz sowie natürlich jede Menge Deutsche: Jörg, Christiane, Jana, Rebecca, Kristina, Birte und halt ich.










